6 Tipps für die perfekten Kinderfotos am Strand!

Nach einem Urlaub gehören natürlich auch schöne Strandfotos ins Familienalbum. Doch aus eigener Erfahrung heraus, ist es nicht immer einfach am Strand und Meer zu fotografieren. Heftiger Wind, pralle Sonne, starke Reflektionen des Wassers, viel Sand, Hitze oder andere Badegäste können erhebliche Störfaktoren sein.

Wir haben für dich 6 Tipps und Tricks zusammengetragen, die dir beim Erstellen toller Urlaubserinnerungen am Strand helfen:

Fototipp 1: Wann du fotografieren solltest

Optimaler Zeitpunkt ist direkt nach Sonnenaufgang oder direkt vor Sonnenuntergang! Warum?

  • du vermeidest durch die am Mittag hochstehende Sonne harte Kontraste bzw. Schlagschatten im Gesicht
  • das Licht ist schön „warm“
  • du hast weniger mit starken Reflektionen von Sand und Wasser zu kämpfen
  • du triffst auf weniger andere Badeurlauber am Strand.

Vermutlich wirst du im Urlaub nicht morgens um 5 Uhr motiviert aus dem Bett springen und dich bereits um 6 Uhr mit deinen Kindern am Strand aufhalten, nur um tolle Fotos von ihnen zu machen. Auch abends um 21 Uhr wirst du wahrscheinlich eher nicht am Strand mit müden und vom Tag erschöpften Kindern rumhängen. Deshalb meide zum Fotografieren vorallem die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr im Sommer, denn da steht die Sonne extrem hoch und wirft starke Schatten.

Fototipp 2: Achte auf den Horizont

Wir haben hier ein Foto von einem schönen Strand, das trotz des tollen, klaren Wassers und des feinen, weißen Sandes nicht 100%ig stimmig wirkt. Woran könnte das liegen? Hast du eine Idee? Richtig, der Horizont ist komplett schief und das empfinden wir als irritierend. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber macht einen großen Unterschied.

Man kann ein Foto zwar auch in der Nachbearbeitung begradigen, ist das Bild aber extrem schief, müssten man zu viel wegschneiden und das Bild verliert an Wirkung bzw. der Bildauschnitt verändert sich komplett.

Deshalb: Achte beim Fotografieren am Strand unbedingt auf den Horizont! Bei so gut wie jeder Kamera kann man das Anzeigen von Gitternetzlinien im Display einstellen, an denen man sich gut orientieren kann.

Fototipp 3: Die Details nicht vergessen

Die kleinen Details, wie Muscheln, Krebse, Steine, die gebaute Sandburg oder Flip Flops im Sand runden das Dokumentieren eures Standtages ab. An einem Strand gibt es viele tolle und unscheinbare Dinge zu entdecken, welche am Ende zu dem „Strandgefühl“ beitragen und deshalb unbedingt fotografisch festgehalten werden sollten.

Fototipp 4: Spaß haben

Kinder wollen spielen, entdecken, sich bewegen, erkunden! Und gerade am Strand kann man dies wundervoll festhalten. Fotografiere deine Kinder beim Toben durch den Sand, beim

Bauen einer Sandburg oder beim Rennen ins Wasser mit spritzenden Wassertropfen. Deine Kinder haben Spaß dabei und du bekommst natürliche, authentische Bilder! Mach dabei am besten Reihenaufnahmen, denn so kannst du hinterher sicher sein, den perfekten Moment erwischt zu haben.

Fototipp 5: Spannende Perspektiven

Die Perspektive ist eines der wichtigsten Gestaltungsmittel und hat einen großen Einfluss auf die Bildwirkung. Versuche ganz unterschiedliche Positionen einzunehmen, um deine Bilder spannender, kreativer und interessanter zu gestalten. Begebe dich auf Augenhöhe, gehe runter auf die Knie, richte deine Kamera nach oben oder halte sie knapp über den Sand. Gerade auf dem Boden gibt es viele spannende Dinge, wie Steine, Muscheln, Seetang oder Treibholz, welche sich ideal als Vordergrund im Bild eignen.

Fototipp 6: Achte auf dein Equipment

Am Strand lauern gleich mehrere Gefahren: Herumfliegender Sand, fettige Sonnencreme oder spritzendes Salzwasser. Es ist einfach sehr ärgerlich, wenn man unbemerkt mit einer schmutzigen Linse fotografiert und zu Hause feststellt, dass alle Fotos unbrauchbar sind. Deshalb solltest du deine Kamera und dein Objektiv unbedingt schützen:

  • Schütze dein Objektiv mit einem UV-Schutzfilter
  • Lege deine Kamera niemals in den Sand
  • Vermeide Objektivwechsel, denn liegt der Sensor erstmal frei, dann setzen sich sehr schnell Staub oder Sandkörner auf den Sensor. Mal abgesehen davon, dass man diese Partikel hinterher auf den Fotos sieht, ist es sehr schwer, den Sensor davon zu befreien, ohne Kratzer entstehen zu lassen.
  • Reinige dein Objektiv nach dem Strandbesuch mit einem Mikrofasertuch (ein simples Papiertaschentuch verliert beim Putzen Fasern, die dann auf der Linse haften und ist deshalb ungeeignet). Achte aber unbedingt darauf, dass sich kein Sandkorn mehr auf der Linse befindet. Ansonsten besteht die Gefahr, dass du dein Objektiv zerkratzt. Also vorher unbedingt die Linse abpusten und auf Sandkörner kontrollieren!

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Wir hoffen, wir konnten dir ein paar Anregungen für deine nächsten Strandbilder geben und wünschen dir ganz viel Spaß beim Einsammeln toller Urlaubsmomente und Stranderinnerungen!

P.S. Kennst du schon unsere besten 8 Tipps für schöne Kinderfotos in der Natur? Diese Tipps darfst du natürlich auch gerne am Strand anwenden. 😉

Klicke hier und lese direkt weiter – Viel Spaß!

Bis bald, Julia & Sina

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